Lernte Flöte, Oboe, Klarinette, Trompete und gründete während seiner Mittelschulzeit ein Jugendorchester. Er studierte bis 1933 an der Wiener MAkad. (Komposition bei Fr. Schmidt, Dirigieren bei O. Kabasta und Theorie bei R. Stöhr) und legte im selben Jahr die Militärkapellmeister-Prüfung ab. 1935–75 unterrichtete er Musik am Gymnasium in Mödling, wirkte daneben als Dirigent, Komponist, Konzertorganist, war auch Gastdozent an der Wiener MHsch. Sein Name ist mit Organisation und Aufbau des Niederösterreichischen Blasmusikbundes und des Niederösterreichischen Blasmusikvereins verbunden. 1952–81 war K. Landes-Kapellmeister, Lehrgangsleiter und Wertungsrichter.
Ehrungen
- Kulturpreis des Landes Niederösterreich 1982
- weitere staatliche Auszeichnungen
Werke
2 Messen; Oratorium Das Lied der Zeit; 2 Opern (Spielmann Just, Der Brauttanz); Orchesterwerke (KonzertstückTag der Freude; Sinfonietta; Ouvertüren); Tänze; Märsche; Kammermusik; Lieder.
Literatur
- Erhart 1998
- Lang 1986
- MGÖ 3 (1995)
- Ch. Fastl, „Waldigen Hang, grünendes Tal durchtön’ deutscher Sang mit mächtigem Schall!“ Das Gesangvereinswesen im südlichen Wr. Raum , Diss. Wien 2003
- I. Moderei, Der Mödlinger Gesang-Verein. Die Entwicklung von 1848 bis 2008 , Dipl.arb. Wien 2008
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
6.12.2008Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „König, Herbert“ (6.12.2008), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d51e (abgerufen am )
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