Sohn des Karlsbader Musikdirektors Anton K. (1883–1929). War Sängerknabe an der Dresdner Hofkapelle, kam dann an die MSch. nach Petschau (Bečov)/CZ. Studierte 1935–39 an der MAkad. München Kirchenmusik, Komposition (bei Joseph Haas) und Orgel (bei Emanuel Gatscher); daneben leitete er dort Kirchenchöre und war Korrepetitor des Münchener Domchores. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde K. Chordirektor an der Herz-Jesu-Kirche in Graz (ab 1947). Ab 1954 Leiter der Städtischen MSch. in Wels, hier bis 1962 auch Stadtkapellmeister und bis 1963 Dirigent des Symphonieorchesters; später Leiter des Welser Kammerorchesters. Chorregent und Organist an der Welser Familienkirche.
Ehrungen
- Kunstförderungspreis Oberösterreich 1967
- Prof.-Titel 1972
Werke
4 Messen; Kantaten; Motetten; Lieder; Instrumentalwerke (Orchestersuite; Concerto für V. u. Orch.; 2 Streichquartette; Werke für Org. u. Kl.).
Literatur
- StMl 1962–66
- J. Unfried in SK 15/4 (1968), 188
- F-A 1 (1974)
- MGÖ 3 (1995)
- LandesChronikOÖ 1992
- Slg. Moißl
Autoren
- Christian Fastl
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
24.10.2018Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Alexander Rausch, Art. „Kögler, Walter“ (24.10.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d513 (abgerufen am )
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