Studierte Jus in Graz, als Musiker war er Autodidakt. Er leitete Chöre, war Mitbegründer des Slowenischen Lesevereins und Mitarbeiter mehrerer Gesangsvereine. Mit seiner musikalischen Tätigkeit beeinflusste er das nationale Bewusstsein im Umfeld von Görz (Gorizia/I). Seine Chöre sind einfach und im Volkston gehalten, verfasst sind sie in unkomplizierter romantischer Manier, seine Bearbeitungen der Volkslieder versuchten die Besonderheiten des Originals beizubehalten.
Werke
Chöre (Slovenske narodne pesmi [Slowenische Volkslieder], Prag 1876, Ljubljana 1877; Čuti v napevih [Die Sinne in den Weisen], Ljubljana 1881).
Literatur
- F. Rakuša, Slovensko petje v preteklih dobah [Der slowenische Gesang in vergangenen Epochen] 1880
- Novi akordi 12/3–4 (1913), 17–35
- S. Premrl in Slovenski Biografski Leksikon 1 (1925–32)
- Enc. Slov. 5 (1991)
Autor
- Tomaž Faganel
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Tomaž Faganel, Art. „Kocijančič, Josip“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d50c (abgerufen am )
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