Studierte Musik und Physik in Wien und unterrichtete diese Fächer seit 1961 am Realgymnasium Leoben; erwarb sich große Verdienste um die Musikausbildung der Jugend: gründete 1969 den Wettbewerb Jugend musiziert (Jugendmusikwettbewerbe), später einen Verein, ein Tonstudio und eine Musikzeitschrift gleichen Namens; ferner gründete er 1974 das Österreichische Bundesjugendorchester und 1980 die Österreichische Jugendphilharmonie.
Ehrungen
- Hanns-Koren-Kulturpreis des Landes Steiermark 1982
- Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark 1985
- Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1989
- Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark 1993
- Roland Mitsche-Preis der Montanuniv. Leoben
Schriften
- Erfahrung bei Jugend Musiziert und in der Schule in P. W. Fürst (Hg.), Zur Situation der Musiker in Öst. 1994
- Wandel der Voraussetzungen. Zur Musikerfahrung der 10- bis 14jährigen Gymnasiasten in ME 23 (1970)
Literatur
- Who is who in Öst. Suppl. (172001)
- MGÖ 3 (1995)
- https://trauer.kleinezeitung.at (2/2023)
Autor
- Michael Aschauer
Letzte inhaltliche Änderung
14.2.2023Empfohlene Zitierweise
Michael Aschauer, Art. „Knoppek, Friedrich H.“ (14.2.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d4f2 (abgerufen am )
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