Studierte ab 1942 am Konservatorium der Stadt Wien bei Wilhelm Winkler. Nach Unterbrechung durch Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft setzte er seine Ausbildung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fort. Klavier bei Victor Sokolovsky, ab 1947 Gambe bei W. Winkler und Nikolaus Hübner (Abschluss 1952). 1950–54 spielte er Cello im Roubicek-Trio. War Gründungsmitglied von N. Harnoncourts Concentus Musicus. Gründete 1964 das Kammermusik-Ensemble Die Instrumentalisten Wien, das Originalinstrumente verwendete und sich v. a. der Kammermusik des 18. Jh.s widmete. Mitglied der Wiener Symphoniker. Ab 1967 unterrichtete er an der MSch. in Wien. Ab 1973 spielte K. im Ensemble Musica instrumentalis. Ab 1974 Lehrtätigkeit an der Wiener MHsch. (u. a. für Violoncello, Ensemble Kammermusik, Stilkunde), 1984–96 als o.Prof. für Violoncello. Nach seiner Emeritierung unterrichtete K. dort noch weitere drei Jahre. An der im Jahr 2000 gegründeten, evangelischen Johann Sebastian Bach-MSch. lehrte er Gambe.
Ehrungen
- Anton-Bruckner-Ring der Wiener Symphoniker 1981
Literatur
- MGÖ 3 (1995)
- Die Presse 20.6.1972
- Slg. Moißl
- pers. Mitt. E. K. (11/2003)
- www.mdw.ac.at/969/ (3/2019)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Anton-Bruckner-Ring (8/2019)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (3/2019)
- Mitt. Marktgemeinde Michelhausen (3/2019)
Abbildungen
Autor:innen
- Alexander Rausch
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
27.8.2019Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Knava, Ernst“ (27.8.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d4e6 (abgerufen am )
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