Musikalisch ausgebildet durch Jacob Schauer (Violoncello, Violine) und J. Heidenreich (Komposition), war K. hauptberuflich als Beamter tätig (zuletzt im Armeeoberkommando). Daneben engagierte er sich für den Aufbau eines bürgerlichen Musiklebens und einer qualitativ hochwertigen Ausbildungsstätte in Wien; er wirkte nicht nur als Dirigent bei Konzerten der Gesellschaft der Musikfreunde, sondern stand auch 1837–42 dem Konservatorium vor. K. zählt neben V. Hauschka, R. G. Kiesewetter, F. X. Gebauer, J. H. Vorisek, den Sonnleithners zu den wichtigsten Personen des Musiklebens im Wien des Biedermeier.
Werke
Kirchenmusik, Kammermusik, Lieder.
Literatur
- ÖBL 3 (1965)
- Wurzbach 12 (1864)
- R. v. Perger /R. Hirschfeld, Geschichte der GdM 1912
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Klemm, Friedrich“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d4bb (abgerufen am )
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