Klebel, Bernhard

* 28.9.1936 Wien, † 24.6.2013 Wien

Oboist und Dirigent

Studien an der MAkad. (Musikpädagogik, Oboe bei Hans Hadamowsky, Cembalo bei Eta Harich-Schneider, Dirigieren bei H. Gillesberger und H. Swarowsky) und an der Univ. in Wien (Germanistik). 1959–67 1. Oboist an der Volksoper Wien, Mitwirkung im Concentus musicus Wien. Leiter des Madrigalchors der Katholischen Hochschulgemeinde in Wien, des Ensembles Mvsica Antiqva und des Wiener Motettenchores. Konzertreisen in ganz Europa, USA, Kanada und Mexico. Opernproduktionen in Wien (Theater an der Wien, Spectaculum u. a.), in Venedig (Teatro La Fenice), Neapel (Teatro San Carlo), Dresden/D, Augsburg/D, Rouen/F u. a. K. lehrte ab 1966 an der Expositur Oberschützen/Bl der Grazer MUniv., wo er 1980–2004 Prof. für Musiktheorie war; 1991–2004 Institutsvorstand und Vizerektor für den Bereich der Expositur Oberschützen. Er fungierte als Herausgeber und Bearbeiter bisher unveröffentlichter barocker Opern und Oratorien, die er z. T. auch selbst aufführte (u. a. 2002 und 2003 in der Wiener Kammeroper). Zahlreiche Schallplatteneinspielungen. War einige Zeit mit B. Poschner verheiratet.

Werke

(Hg.) Leoopld I., Il lutto dell’Universo u. Il figliuol prodigo; A. Draghi, La vita nella morte; F. B. Conti, David; P. F. Cavalli, Gli amori d’Apollo e di Daphne u. Didone; Jacopo Peri, Euridice.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

3.3.2014

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Klebel, Bernhard“ (3.3.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d49d (abgerufen am )

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