Ausbildung bei F. Krommer (Violine, Klavier, Harmonielehre), später bei M. Schlesinger sowie an der Univ. Wien und an der Bergakademie in Schemnitz (Selmeczbánya/H, heute Banska Stiavnica/SK). Ab 1839 als Violinist am Ungarischen Nationaltheater in Budapest tätig. Zählte nach 1815 zum Freundeskreis von L. v. Beethoven, für dessen Grabmal auf dem Währinger Friedhof (heute Wien XVIII) er ein Konzert organisierte. K. war Mitglied der Gesellschaft der Musikfreunde, wirkte in deren Konzerten mit, war 1820–35 einer der Oberleiter der Konzerte und 1825–35 auch Mitglied der Direktion. Ein Joseph K. wird ebenfalls als ausübendes Mitglied der GdM genannt.
Werke
Oper Der Doppelgänger 1855.
Schriften
- Das Siebengestirn und die kleinen Sterngruppen 1861
- Drama Das Haus Anjou in Ungarn.
Literatur
- ÖBL 3 (1965)
- R. Pohl, Die GdM 1871
- BeethovenH 1926
- ZeneiL 2 (1965)
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Kirchlehner (Kirchlechner), Ferenc (Franz)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d466 (abgerufen am )
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