Lebte in Wien zunächst vom Unterrichten; später Bratschist am Theater an der Wien und Adjunkt des dortigen Dirigenten I. v. Seyfried, später unter Seyfried auch am Kärntnertortheater; Kapellmeister am Grazer Theater unter J. A. Stöger; wechselte mit diesem an das Wiener Theater in der Josefstadt; ging wieder nach Olmütz zurück.
Ehrungen
- Ehrenmitglied des Steiermärkischen Musikvereines 1827/28
Werke
Operetten (Der Fürst und der Rauchfangkehrer; Lorenz als Räuberhauptmann; Der Miethsmann; Montag, Dienstag, Mittwoch [gem. m. Seyfried u. A. Gyrowetz]); Ballette (Chevalier Dupé auf dem Jahrmarkt; Die kleine Diebin; Die Wäschermädchen; Das ländliche Fest im Wäldchen [s. Abb.]); Tänze; Ouvertüren.
Literatur
- Wurzbach 11 (1864) [Kinky]
- Mendel-R. 6 (1876) [Kinky]
- PiperEnz 7 (1997)
- Stieger II/2 (1977)
- Bauer 1955
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Kinsky (Kinky), Joseph“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d455 (abgerufen am )
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