Trat nach Besuch der Stiftsschule in Vorau und Studium in Graz 1824 in das Chorherrenstift Vorau ein. Nach einigen Jahren in der Seelsorge wurde er 1827 Novizenmeister, 1828–33 Hofmeister des Stiftes und ab 1833 Vikar der Stiftspfarre. Ab 1838 war K. Prälat des Stiftes und setzte sich in dieser Zeit v. a. für den wissenschaftlichen Aufschwung und eine Ordnung der Kunstschätze von Vorau ein. Neben seinen zahlreichen wissenschaftlichen Interessen (Numismatik, Sprachwissenschaft) pflegte K. auch Orgelspiel und Malerei.
Literatur
- Wurzbach 11 (1864)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
11.8.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Kerschbaumer, Theophil CanReg.“ (11.8.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00036c71 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

