Violine- und Harmonielehreunterricht bei A. Duesberg. Seit 1918 als Berufsmusiker tätig. Harmonikaspieler und Leiter der K. Schrammeln. K. gehörte zu den wenigen Musikern, die Schrammelharmonika (Harmonika-Instrumente) auch solo gespielt haben. Sein Potpourri Allerhand vom Donaustrand erlangte durch zahlreiche Rundfunkübertragungen große Popularität. Er besorgte Arrangements für Schrammelquartett für mehrere Wiener Verlage (u. a. Doblinger, A. Robitschek). Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen R. Kemeter (vermutlich nicht verwandt).
Werke
Potpourris (Allerhand vom Donaustrand, Aus der Mappe A. Hummers, Frankowskys Schlager Lieder, Wienerischer Klang bei Steinberg-Frank); Suiten (Aus den Bergen, Aus der Biedermeierzeit); Wienerlieder (I bin a Fiaker; Mei Vater hat g’sagt; Lawendellied; In Erdberg an der Länd’; I hab kan Kreuzer Geld); Intermezzi (Krokus, Lockvogel); Tänze u. Märsche (Weinreben-Walzer; Sieveringer Erinnerungen [Altwiener Tanzweisen]; Aus voller Lust).
Literatur
- Lang 1986
- W. E. E. Lindner, Rudolf Kemeter (1890-1975) , Dipl.arb. Wien 2006
Autor:innen
- Uwe Harten
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
14.11.2011Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Monika Kornberger, Art. „Kemeter (Kemmeter), Rudolf“ (14.11.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d40e (abgerufen am )
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