Musikunterricht bei A. Göllerich, spielte Kinderrollen am Linzer Landestheater und war ab 1902 in Graz als zweite Soubrette engagiert. 1907 Debüt am Theater an der Wien (UA von L. Falls Dollarprinzessin), bis 1921 kreierte sie bei einem Großteil der Operetten L. Falls, E. Eyslers, E. Kálmáns und F. Lehárs den Soubrettenpart. Ab 1911 Zusammenarbeit mit dem Buffo-Bassisten E. Tautenhayn. K. erlangte nicht nur als Sängerin, sondern auch als Schauspielerin und Tänzerin große Erfolge. In den 1920/30er Jahren mehrfach Auftritte bei Radio Wien sowie Schallplattenaufnahmen für mehrere Labels, darüber hinaus Gastspiele an verschiedenen in- und ausländischen Bühnen.
Gedenkstätten
- Ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Friedhof Hietzing (Wien XIII, s. Abb.)
- Kartouschgasse (Wien XXII, Hirschstetten)
Ehrungen
- Bronzene Ehrenmedaille der Stadt Wien 1961
Literatur
- K-R 1997
- Czeike 3 (1994)
- ÖL 1995
- Personenlex. Öst. 2001
- R. Holzer, Die Wr. Vorstadtbühnen 1951
- Teilnachlass Musiklg. ÖNB
Abbildungen
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
26.7.2017Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Kartousch, Louise“ (26.7.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d3d4 (abgerufen am )
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