Lernte während der Schulzeit Violine, Klavier und Trompete, 1930–38 am Klagenfurter Konservatorium auch Bratsche und Posaune, spielte 1930–45 in der Kapelle des IR.s Nr. 7 in Klagenfurt und in der Deutschen Wehrmacht, 1935–38 im Symphonie-, 1938–40 im Theaterorchester Klagenfurt. Nach dem Zweiten Weltkrieg Übernahme der 1923 gegründeten St. Pauler Marktkapelle (seit 1951 Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle St. Paul) und Lehrtätigkeit: 1956–74 Leiter der MSch. Wolfsberg, die während dieser Zeit einen großen Aufschwung nahm. 1959–64 war K. Landeskapellmeister des Kärntner Blasmusikverbandes (1956–57 schon Stellvertreter und Landesstabführer) und sorgte in dieser Funktion für die Neuerrichtung der Blasmusikkapellen in St. Paul, St. Stefan, Wolfsberg und Lavamünd. Zahlreiche Sendungen für das ORF-Landesstudio Kärnten. Aufgrund seiner Verdienste für Wolfsberg wurde er zum Stadt-Kapellmeister ernannt. K. lebte zuletzt in Wolfsberg.
Ehrungen
- Großes goldenes Verdienstkreuz der Republik Österreich
- Ehrenzeichen des Österreichischen Blasmusikverbandes in Bronze, Silber und Gold
- Ehrennadel der Stadt Wolfsberg
Werke
eigene Kompositionen und Bearbeitungen (u. a. von Werken Luigi Boccherinis, W. A. Mozarts) für Blasmusik in versch. Besetzungen: Konzertmarsch Gruß aus Wolfsberg, Hubertus-Marsch, Kleines Tongemälde, Lied ohne Worte, Heimattreue.
Literatur
- Lang 1986
- http://www.buk.ktn.gv.at/musikschulewo/MusikschuleWolfsberg/Dokumente/geschich.htm (2/2003)
- Mitt. AKM
- eigene Recherchen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
17.2.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Kaplaner, Andreas“ (17.2.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d3bc (abgerufen am )
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