Neben seiner literarischen Tätigkeit Landesbeamter in Graz (ständischer Ausschussrat, Vertreter des Ritterstandes, Direktor der ständischen Kanzlei, Mitglied der Theater-Oberdirektion und Theaterzensor); persönliche Verbindung zu Erzhzg. Johann, Mitbegründer des Joanneums, bereicherte dessen Bibliothek, Archiv und Münzsammlung; redigierte die Steyermärkische Zeitschrift, die vom Leseverein am Joanneum herausgegeben wurde. Den Stoff für seine Dramen entnahm er öfters der Heimatgeschichte. Seine Gedichte wurden u. a. von H. E. v. Lannoy vertont.
Ehrungen
- Diplom der Gesellschaft der Arcadier in Rom 1787
- Mitglied der herzoglich-dt. Ges. in Jena 1793
Werke
(Hg.), Früchte vaterländischer Musen 1789/90; Lyrik, Dramen. Gesammelte Schriften, hg. v. A. Schlossar, 4 Bde., 1878–80.
Literatur
- ÖBL 3 (1965)
- StMl 1962–66
- J. Fleck, J. v. K., Diss. Graz 1951
- F. Bischoff, Chronik des Steiermärkischen Musikvereins 1890
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Kalchegger von Kalchberg, Johann“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000269dd (abgerufen am )
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