Kam bereits als Kind nach Wien. Nach dem Studium an der Univ. Wien (Philosophie) trat er 1833 als Praktikant in den Hofkriegsrat ein, arbeitete jedoch ab 1838 hauptberuflich als Theaterdichter. K. dominierte gemeinsam mit J. Nestroy das Wiener Vorstadttheater des 19. Jh.s. K. schrieb über 150 Stücke (Luststücke, Possen Volkstück). Für die meisten seiner Stücke komponierte C. Binder die Bühnenmusik. 1840 ist K. unter den Begründern der Künstlergesellschaft Concordia zu finden und gab ab 1846 die satirische Zeitschrift Der Kobold heraus. Dem metternichschen Staat gegenüber kritisch eingestellt, nahm K. 1848 als Mitglied des Akademikerkorps aktiv an der Revolution in Wien teil.
Gedenkstätten
- Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof
Werke
Hans Hasenkopf, Sysiphus auf der Oberwelt, Dienstbotenwirtschaft, Stadt und Land, Schule der Armen, Rastelbinder etc.
Schriften
Literatur
- ÖL 1995
- Wurzbach 10 (1863) [mit WV]
- Czeike 3 (1994)
- ÖBL 3 (1965)
- J. Benay (Hg.), F. K.. Gesamtprimärbibliographie seiner dramatischen Produktion zwischen 1835–74, 1991
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Kaiser, Friedrich Anton“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d383 (abgerufen am )
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