Begann ab 1840 an der Univ. Wien Jus zu studieren, widmete sich jedoch schon bald ganz der Musik. Von den Zeitgenossen war K. als Komponist leichter und gefälliger Klavierstücke geschätzt, von denen er über 200 komponierte. Heute hingegen ist K. als Besitzer des sog. K.-Skizzenbuches bekannt, in dem sich Skizzen v. a. zu Frühwerken L. v. Beethovens befinden; der erste Teil des Skizzenbuches kam 1875 an das British Museum in London, der zweite Teil wurde ein Jahr später von der British Library (heute beides GB-Lbl) von K. angekauft.
Werke
über 200 Klavierwerke (Nocturnes, Idyllen [s. Abb.], Impromptus, Rhapsodien, Sonaten etc.).
Literatur
- NGroveD 13 (2001)
- D. Johnson/A. Tyson/R. Winter, The Beethoven Sketchbooks: History, Reconstruction, Inventory 1985
- ÖBL 3 (1965)
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
24.6.2019Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Kafka, Johann Nepomuk“ (24.6.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d370 (abgerufen am )
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