Kärgling, Franz

* 1817 Budapest, † 6.9.1878 Wien

Pianist, Komponist, Klavierpädagoge, Antiquar

Der Sohn des seit 1809 in Budapest ansässigen Augsburger Malers Johann Tobias K. (Kagerling, Kherkling, Görgling; 1780–1845) und Bruder der Malerin Henriette K.-Pacher wurde schon früh im Werkstättenbetrieb seines Vaters eingesetzt und erhielt eine entsprechende Ausbildung. 1835 wurde er in die Wiener Akad. der bildenden Künste aufgenommen. Parallel dazu nahm er ohne Wissen seines Vaters Klavierunterricht von A. Halm sowie Unterricht in Generalbass und Kompositionslehre bei S. Sechter. Danach war er als Pianist, Komponist und Klavierpädagoge tätig, mit Auftritten in Wien 1842, 1845, 1847, 1849. Im Juni 1851 erschien bei Glöggl in Wien seine Klavieretüde Le Papillon. Daneben etablierte er sich seit dem Tod seines Vaters 1845 als Sammler von Antiquitäten und Bildern, gab die Musik schließlich mehr und mehr auf und verlegte sich hauptberuflich auf den Antiquitätenhandel.

Werke

Klavierwerke (Le Papillon. Etude 1853). Einige Hss. befinden sich in der Wienbibliothek im Rathaus.

Literatur

Autorin

  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

17.7.2017

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Art. „Kärgling, Franz“ (17.7.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0003500c (abgerufen am )

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