Da schon Großvater und Vater Mitglieder von Blasmusikverbänden waren, erhielt K. bereits als Kind eine umfassende musikalische Ausbildung (Klavier, Violine und durch den Vater Klarinette). Ab 1937 diente K. in der Militärmusik (zuerst IR 10 in Graz, ab 1938 Fliegermusik Zeltweg/St); ab 1938 musikalische Weiterbildung am Konservatorium in Graz. 1940–42 unterrichtete K. an der MSch. in Zeltweg (Klarinette, Akkordeon). Nach 1945 wandte sich K. der Unterhaltungsmusik zu, stellte 1946 ein Tanzorchester zusammen (ab 1948 Blaskapelle K. K.), für das zahlreiche Kompositionen und Arrangements entstanden. 1947 nahm K. Kontakt mit dem Rundfunk auf und war 1949–82 freier Mitarbeiter bei Radio Graz bzw. ORF Steiermark (Aufnahmeleiter, Programmgestalter), hauptberuflich 1946–80 an der Bundespolizeidirektion Graz tätig.
Ehrungen
- Verdienstzeichen des steirischen Blasmusikverbandes
Werke
Alle Neune, Keglerpolka, Trillerpolka, Die g’mütlichen Klarinettierer; Arrangements für Blasmusik bzw. Gruppen der volkstümlichen U-Musik; Liedtexte.
Literatur
- Lang 1986
- Mitt. AKM
- Mitt. W. Suppan
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Käfer, Karl“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d364 (abgerufen am )
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