Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von 10 Jahren, drei Jahre später erste kompositorische Versuche. Sein erstes Werk erschien 1888 in Druck. 1891–94 in der Musikkapelle des IR.s Hoch und Deutschmeister, sein 1893 komponierter Deutschmeister-Regimentsmarsch wurde J.s größter Erfolg (s. Abb.). Danach bis 1921 als Beamter in der Staatsdruckerei tätig. J. leitete mehrere Gesangvereine. Auf seine Anregung hin wurde 1913 der Österreichische Komponistenbund gegründet, dessen Vorstandsmitglied er bis zu seinem Tod war.
Gedenkstätten
- Ehrenhalber gewidmetes Grab Wr. Zentralfriedhof
- Jurekgasse (Wien XV)
Ehrungen
- Ehrenmitglied des Deutschmeisterbundes
Werke
über 300 Werke: Singspiele, Possen, Volksstücke etc.; Tänze; Märsche (Deutschmeister-Regimentsmarsch 1893); Couplets, Lieder, auch Wienerlieder.
Literatur
- Czeike 3 (1994)
- ÖBL 3 (1965)
- Lang 1986
- Österr. Autorenztg. 1/1 (Jänner 1929), 11
Abbildungen
Autor:innen
- Uwe Harten
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
5.4.2023Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Monika Kornberger, Art. „Jurek, Wilhelm August“ (5.4.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d358 (abgerufen am )
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