Ausbildung als Sänger der Niklaskirche in Prag, parallel dazu Studium an der Univ. Prag. Nach Ende des Studiums trat J. in den Staatsdienst beim Prager Gubernium (Archivar bis 1848); 1848 wurde er Ordner, dann Archivar des Reichstages in Kremsier, nach dessen Auflösung Archivdirektor des Innenministeriums. Neben seiner beruflichen Tätigkeit leitete J. die Prager Sophienakademie, wurde 1848 Kapellmeister des Svornost. J.s Kompositionen sind meist anlassbezogen und von tschechischem Nationalstolz geprägt. Sein Engagement um das tschechische Lied bzw. das Tschechentum im Allgemeinen trug ihm die Ehrenbürgerschaft mehrerer böhmischer Städte ein.
Literatur
- ÖBL 3 (1965)
- Wurzbach 10 (1863)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Jelen, Alois“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002cca6e (abgerufen am )
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