Studierte am Zagreber Konservatorium bei Fritz Lunzer, 1961/62 am Linzer Landestheater engagiert, 1962–65 am Stadttheater von Ulm/D, 1965–67 am Stadttheater von Bern, ab 1967 Engagement an der Volksoper Wien, wo sie in Zoltán Kodálys Háry János debütierte und ihren späteren Mann H. Serafin kennen lernte, mit dem sie Tochter Martina hatte. Sie begann zunächst mit Mezzosopranpartien und wechselte später ins Sopranfach, in dem sie sich als gefeierte Operettendiva etablieren konnte. I. sang bei den Bregenzer Festspielen, bei den Seefestspielen Mörbisch, an der Wiener Staatsoper, im Theater an der Wien, in Graz, Frankfurt a. M., Zürich/CH, Bern und Basel/CH. Mit dem Ensemble der Volksoper gastierte sie in Brüssel, Den Haag/NL, Moskau, den USA und mehrmals in Japan. I. verbuchte über 1.400 Auftritte in über 45 Partien an der Volksoper.
Ehrungen
- Kammersängerin 1981
- Ehrenmitglied der Volksper Wien 1992
Literatur
- K-R 1997, 2000 u. 2002
- www.volksoper.at (12/2024)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Mirjana_Irosch (12/2024)
Autorinnen
- Barbara Boisits
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
2.12.2024Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Monika Kornberger, Art. „Irosch, Mirjana“ (2.12.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d2b3 (abgerufen am )
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