Ingensand, Ingo

* 8.5.1951 Hannover/D

Dirigent

Erhielt bereits im Alter von 12 Jahren ein Kompositionsstipendium bei Alfred Koerpen in Hannover. An der MHsch. Berlin studierte er u. a. Dirigieren, Klavier und Gesang und gründete in den 1970er Jahren das Ensemble Consortium musicum Berlin. Nach Engagements in Heidelberg/D (ab 1975), Basel (ab 1978) und Köln/D 1985–2016 Erster Kapellmeister am Landestheater Linz (gleichzeitig war I. stellvertretender Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz). 2000–02 künstlerischer Leiter des Bruckner Orchesters Linz (bis zum Dienstantritt von Dennis Russell Davies im Herbst 2002). Gastdirigate u. a. in Italien, Spanien, Tschechien, Deutschland und Österreich, 2012 bei den Bregenzer Festspielen. I. leitet seit 1996 die Dirigentenklasse des Bruckner-Konservatoriums in Linz. Seit 2010 verstärkt wieder kompositorisch tätig, 2010 wurde seine Erste Sinfonie im Brucknerhaus Linz unter seiner Leitung uraufgeführt.

Werke

moviemento sinfonico, op. 1; Die Bringer Beethovens, op. 4; Konzert für V. und Kammerorchester, op. 5; Zusammenstreit für 16 Solostreicher, op. 7; Arrangement von E. W. Korngolds Sechs einfache Lieder, op. 9 für Kammerorchester.

Literatur

Autorinnen

  • Elisabeth Th. Hilscher
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

1.3.2017

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Ingensand, Ingo“ (1.3.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d293 (abgerufen am )

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