Wurde in Wien durch A. Salieri, F. Kauer und L. v. Beethoven ausgebildet, trat jedoch in den diplomatischen Dienst und war ab 1853 Berater des Zaren. I. besaß auf seinem Gut in Romanów eine Adelskapelle, die schon sein Großvater Jan Kajetan (1730–81), der Starosta von Schytomyr (Zhitomir/UA), gegründet und der Vater von J. S. I., Józef August (1766–1844), erweitert hatte; auch eine Harmoniemusik gehörte zu dieser Kapelle. Einige Werke von I. wurden in Wien bei Mechetti bzw. Cappi & Diabelli verlegt.
Werke
Messe (s. Abb.), 2 Requien, Te Deum, Miserere, 2 Psalmen, De Profundis; Symphonien und Ouverturen; Kammermusik, Lieder.
Literatur
- NGroveD 12 (2001)
- Wurzbach 10 (1863)
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Ilinski, Johann Stanislaus (Jan Stanisław)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00025692 (abgerufen am )
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