Nach seiner musikalischen Ausbildung bei S. Sechter übernahm H. spätestens 1855 die Leitung der Kirchenmusik an der Stadtpfarrkirche in Hainburg und wurde 1864 als Nachfolger L. Plaimschauers Regens chori an beiden Pfarrkirchen in Wiener Neustadt (ihm wiederum folgte der nicht mit der Straussdynastie verwandte Josef Strauss [1841–1916]). Dort war er 1869–74 zudem als Theaterkapellmeister, seit 1873 als Musiklehrer am Landes-Lehrerseminar und seit 1884 auch als Chormeister des Wiener Neustädter Singvereins tätig.
Werke
Posse Ein Stündchen der Täuschung; 3 Messen; Requiem und kleinere Kirchenwerke; Orchesterwerke; Kammermusik; geistliche und weltliche Chöre.
Literatur
- Erhart 1998
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Huebmer, Anton“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d255 (abgerufen am )
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