Studierte an den Univ.en Wien und Innsbruck und kehrte nach Abschluss nach Salzburg zurück, wo er 1862 eine eigene Kanzlei eröffnete. H. engagierte sich in diversen Bildungsvereinen (Gesellschaft für Landeskunde, Volksschulverein, Turnverein) und v. a. für das im Entstehen begriffene bürgerliche Musikleben Salzburgs. Er war Mitglied der Liedertafel und setzte sich als Ausschussmitglied des Mozarteum für das Andenken der Familie Mozart ein (Zauberflötenhäuschen, Mozartmuseum, Mozart-Album). 1888–1901 stand er der von ihm mitbegründeten Internationalen Mozart-Gemeinde vor. H. war wesentlich an der Schaffung eines Pensionsfonds für die Lehrer der Msch. Mozarteum beteiligt.
Ehrungen
- Ehrenmitglied der Internationalen Stiftung Mozarteum und des Volksschulvereins
Schriften
- Das Mozart-Häuschen 1875
- Internationale Wallfahrt zum Mozart-Häuschen 1880
- 1. Katalog des Mozart-Museums 1882
Literatur
- ÖBL 2 (1959)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Horner, Johann“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d213 (abgerufen am )
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