Ausbildung an der Münchener MAkad. bei Paul Bender und in Oslo bei Ragnvald Bjarne. Operndebüt 1936, sang 1939–42 in Augsburg, 1942–44 am Deutschen Theater in Oslo, dann in Dresden, 1946–49 in Berlin, seit 1949 Mitglied der Münchener Oper. Ein langjähriger Gastvertrag band ihn an die Wiener Staatsoper, an der er auch 1955 während der Wiedereröffnungswoche den Kaiser in R. Strauss' Die Frau ohne Schatten verkörperte. H., der ebenso bei den Salzburger Festspielen mitwirkte, war 1951–66 ständiger Gast bei den Bayreuther Festspielen, 1952–64 in fünf Saisonen an der Metropolitan Opera in New York, weitere internationale Gastspiele führten ihn u. a. nach Mailand, London, Paris und an weitere Häuser in ganz Amerika. Der anfangs lyrische Tenor entwickelte sich sehr bald zu einem der meistgefragten Heldentenöre seiner Zeit. Seine wichtigsten Partien waren daher Rollen in Opern von Rich. Wagner und von Strauss, aber auch G. Verdis Othello. Nicht verwandt mit Gertraud H.
Ehrungen
- Kammersänger
Literatur
- NGroveD 11 (2001)
- K-R 1997, 2000 u. 2002
- sin [= W. Sinkovicz] in Die Presse 28.6.1993
- Ulrich 1997
- F-A 1 (1974)
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hopf, Hans“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d20a (abgerufen am )
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