Studierte 1910–13 an den Univ.en in München und Bonn (Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte; 1913 Promotion), weitere Ausbildung bei Edgar Istel (Komposition) und Franz Dorfmüller (Klavier), Mitarbeiter der freien Schulgemeinde Odenwaldschule Ober-Hambach (Heppenheim/D); 1915–17 Dozent an der Frankfurter MSch., ab 1918 Musikreferent und 1922–1943 Musikschriftleiter der Frankfurter Zeitung, 1925–33 Schriftführer des Verbandes Deutscher Musikkritiker, 1945/46 Operndirektor der Städtischen Bühnen Frankfurt a. M.; 1946–58 Referent für Theater, Musik und Film im Hessischen Kultusministerium in Wiesbaden. Herausgeber nachgelassener Werke von Rudi Stephan. K. H. verfasste für das Programmheft der 1942 in Wien von Gauleiter Baldur v. Schirach veranstalteten Woche zeitgenössischer Musik einen Überblick über die musikalische Entwicklung seit 1900 (Wien und das Schicksal der Musik).
Schriften
Literatur
- Brockhaus Riemann 1995
- MGG 6 (1957)
- Riemann 1959 u. 1972
- MGÖ 3 (1995)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
8.7.2003Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Holl, Karl“ (8.7.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00034cae (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

