1908–12 Unterricht an der MSch. des Musikvereins für Steiermark in Graz; Philosophiestudium an der Univ.; 1913/14 Unterricht bei E. N. v. Reznicek in Berlin; nach dem Ersten Weltkrieg Beamter der Landesregierung in Graz, 1922–32 Kapellmeister in St. Gallen/CH und Zürich. Lebte danach in Graz, unterrichtete 1940–45 Instrumentationslehre an der Grazer Hsch. für Musikerziehung. H.s Kompositionen sind der Nachromantik und dem Impressionismus verhaftet.
Gedenkstätten
- Gedenktafel am Haus Klosterwiesgasse 3, Graz (s. Abb.)
Ehrungen
- Großer Österreichischer Staatspreis für Musik 1937
- Joseph Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1954
- Ehrenring der Stadt Graz 1964
- Prof.-Titel 1959
Werke
Opern (Viola, Der Schelm von Bergen, Sommerlegende, Tiroler Ballade, Gratz 1809, Sulangi); Orchesterwerke (Klavierkonzert, Symphonie für Org. u. Orch., Adagio für Orch., Gamelan Javana aus der Oper Sulangi); Kammermusik; Klavier- und Chorwerke (Oratorium Europa vacata).
Literatur
- MGG 6 (1957) u. 16 (1979)
- StMl 1962–66
- Riemann 1972
- W. Suppan, H. H. Eine Würdigung seines Lebens und Schaffens 1960
- H. Lohberger in Bll. für Heimatkunde 47 (1973)
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
22.6.2020Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Holenia, Hanns (eig. Johann Baptist Emil Othmar)“ (22.6.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1ea (abgerufen am )
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