Ab 1848 militärische Laufbahn (Flügeladjutant Kaiser Franz Josephs I., Obersthofmeister, Feldmarschallleutnant, General der Kavallerie); heiratete 1859 Marie (* 18.2.1837 Woronice in Podolien, Russland [heute UA], † 21.1.1920 Schloss Friedstein bei Stainach/St), die als Tochter von Fürstin Caroline zu Sayn-Wittgenstein in ihrer Jugend in Weimar F. Liszt, Rich. Wagner und Friedrich Hebbel kennen gelernt hatte. Ab 1867 bewohnte das Ehepaar das Augartenpalais und gab hier Künstlerabende (als Gäste u. a. Wagner, Liszt, Hans Makart). Als Hofmarschall und Obersthofmeister unterstand ihm die Hofmusikkapelle, die er mit Hofkapellmeister J. Herbeck reformieren wollte. Er war auch für die Übersiedlung der Ensembles der alten Burg (Burgtheater) und des Kärntnertortheaters in die neuen Häuser am Ring verantwortlich; Ehrenkurator des österreichischen Museums für Kunst und Industrie, der Akademie der bildenden Künste und des Kunstgewerbevereins.
Ehrungen
- Großkreuz des Stephans-Ordens 1873
- Ritter des Ordens vom Goldenen Vließ
Literatur
- Czeike 3 (1994)
- ÖBL 2 (1959)
- BrucknerH 1996
- Sterbebuch der Pfarre Pürgg/St 1883–1938, fol. 340
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
20.4.2017Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Hohenlohe-Schillingsfürst, Konstantin Prinz zu“ (20.4.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1e3 (abgerufen am )
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