War spätestens ab 1748 bis zu seinem Tod Chorregent an der Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit in der Alservorstadt (Wien VIII/IX). 1764 ist er im Textbuch zu P. Metastasios Egeria als Chorist an der Hofoper genannt. H. war zweimal verheiratet. – Ein Michael H. ist bis 1783 als Tenorist an der Kirche im Wiener Bürgerspital nachweisbar, vielleicht identisch mit J. M.s Sohn Michael Mathias Cosmas (* 28.9.1757 Wien, † ?).
Literatur
- H. Vogg in I. Fuchs (Hg.), Fs. Otto Biba zum 60. Geburtstag 2006
- Zechmeister 1971
- Wurzbach 9 (1863)
- O. Biba in Jb. f. österr. Kulturgesch. I/2 (1971)
- Trauungsbuch 1743–48 der Schottenpfarre (Wien I), fol. 287v
- Taufbuch 1742–50 der Schottenpfarre, fol. 287v
- Taufbuch 1750–57 der Schottenpfarre, fol. 361r
- Sterbebuch 1772–79 der Schottenpfarre, fol. 162r
- WStLA (G. Gugitz, Auszüge aus dem TBP 18. Jh. [Archivbehelf])
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
5.10.2020Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Hofmann, Johann Michael“ (5.10.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00034ca8 (abgerufen am )
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