Soll 1744 in Wien geboren worden sein; nach Durchsicht der in Frage kommenden Taufmatriken erscheint die Identifizierung mit dem 1742 geborenen Sohn eines Schusters wahrscheinlich. H. gehörte dem Minoritenorden an (Profess 1762, Priesterweihe 1767). Er wirkte bis 1783 als Chorregent und Bassist an der Wiener Minoritenkirche und danach – nach Übersiedelung des Konvents – bis zu seinem Tod an der Alservorstadtkirche. 1800–06 war er außerdem Guardian des Wiener Konvents und 1819–22 Provinzial der österreichischen Minoritenprovinz.
Werke
Messen, kleinere Kirchenmusik.
Literatur
- R. Haas, Wr. Musiker vor und um Beethoven 1927
- O. Biba in Jb. f. österr. Kulturgesch. I/2 (1971)
- A. Ziegler, Addressen-Buch von Tonkünstlern, Dilettanten […] in Wien 1823, 103
- E. Benedikt in StMw 59 (2017)
- Taufbuch 1740–47 der Pfarre St. Michael (Wien I), pag. 293
- Sterbebuch 1822–29 der Alservorstadtpfarre (Wien VIII), fol. 47
- Mitt. des Archivs der Wr. Minoriten
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
12.12.2017Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Hofmann, P. Mauriz (Moritz) OFMConv (Karl Mathias)“ (12.12.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0036e038 (abgerufen am )
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