Sohn eines Töpfers. Ist 1832 in Brünn nachweisbar, wo er am 29.11.1832 Josepha Wenzel (verw. Gärtner, * ca. 1803 Brünn, † 5.9.1880 Wien) heiratete. Am 11.12.1848 erhielt er ein Dekret zur Führung einer MSch., die sich in der Leopoldstadt (Wien II) befand und dort noch 1860 genannt ist. Er könnte mit jenem J. H. identisch sein, der ab 1848 Klaviermeister an der Mädchen-Lehr- und Erziehungsanstalt in Erdberg (Wien III) war.
Literatur
- H. Fleischmann,Das Musikschulwesen in der Stadt Wien in der ersten Hälfte des XIX. Jh.s, Diss. Wien 1989, 82f
- J. Kaiser (Hg.), Lehrer-Schema 1852, T. 1, 43, 97, 1860, 79
- Taufbuch 1784–1828 der Pfarre Zlin, fol. 187
- Trauungsbuch 1784–1847 der Pfarre Staré Brno u Nanebevzetí Marie, pag. 269
- Sterbebuch der Pfarre St. Josef (Wien II), 1867–76, fol. 181, 1877–89, fol. 108
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
9.11.2023Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Hofmann, Johann (Joannes Chrysostom Blasius)“ (9.11.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003e9622 (abgerufen am )
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