Nannte sich nach seinem Vater, einem Webermeister, auch Franz Alexander, obwohl er nur auf den Namen Franz getauft worden war. H. absolvierte 1826–31 das Prager Konservatorium und kam 1833 nach Graz. Hier zunächst 2., ab 1841 1. Konzertmeister am Landestheater; zuletzt Orchesterdirektor. Daneben war er 1834–53 als Lehrer an der Msch. des Musikvereins für Steiermark tätig. Als Dirigent der Kirchenmusik am Grazer Dom (35 Jahre hindurch) erhielt er 1869 als erster den Titel eines Domkapellmeisters verliehen, obwohl er nicht das Amt des Chorregenten innehatte.
Literatur
- StMl ²2009
- J. Branberger, Das Konservatorium für Musik in Prag 1911, 333
- Grazer Volksbl. 27.1.1871, 10, 28.1.1871, 4
- Taufbuch Pfarre Neustadt an der Tafelfichte 1771–1813, pag. 434
- Sterbebuch der Dompfarre Graz 1841–82, pag. 112
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
29.11.2017Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Hoffmann (Hofmann), Franz“ (29.11.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0036e01e (abgerufen am )
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