Wurde zunächst privat (Gitarre, später Klarinette), 1947–49 an der Rheintalischen MSch. in Lustenau ausgebildet (Musiktheorie und Dirigieren), war als Musiker sowie als Leiter von Kapellen in Lustenau, Höchst/V und Widnau/CH tätig. Ab 1962 freier Mitarbeiter beim Radio, 1965 Dirigentenprüfung bei den Salzburger Volksmusikschulen, 1966 wurde er Referent für Volksmusik beim ORF-Landesstudio Vorarlberg (Aufnahmen von über 100 Vorarlberger Blaskapellen), verantwortlich für die Blasmusik in Vorarlberg. Gründung eines Volksmusikquintetts zusammen mit Marlies Bischof (Gitarre), Albert Giesinger (Akkordeon), Gebhard Fleisch (Bass) sowie den Klarinettisten Seppl Wäger, Karl Hammerl und Alfred Pircher. Unterrichtstätigkeit an den Konservatorien Feldkirch und Bregenz in Volksmusik und Brauchtumskunde. Langjähriger Leiter mehrerer Musikkapellen (u. a. Vereinsjugendblaskapelle ab 1947, Blasmusik von Au/St. Gallen/CH, Konkordia Widnau/CH, Musikverein Lustenau). Als Komponist trat er mit eigenen Werken, aber auch mit Bearbeitungen von Blas- und Volksmusik in Erscheinung. Nicht verwandt mit dem Ehepaar Hofer.
Ehrungen
- Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse
- Ehrenmitglied des Vorarlberger Volksliedwerks, im Collegium Vocale Lustenau und beim Musikverein Lustenau.
Werke
Werke für Blasmusik.
Literatur
- Lang 1986
- Suppan 1994
- A. Gehrer in maultrommel 5/3
- https://www.vn.at (4/2017)
- http://todesanzeigen.vol.at (4/2017)
Autoren
- Uwe Harten
- Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
19.4.2017Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Uwe Harten, Art. „Hofer, Rudi (eig. Rudolf Gotthelf)“ (19.4.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1bb (abgerufen am )
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