Studierte ab 1956 am Konservatorium der Stadt Wien bei Franz Koch, ab 1961 an der Wiener MAkad. bei Leopold Kainz und Josef Veleba. Daneben 1961 Engagement im Kurorchester Bad Hall/OÖ, 1962/63 im Stadttheater Baden bei Wien und 1963/64 im Orchester des Raimundtheaters. 1965 erster Hornist an der Volksoper Wien. 1967 zunächst dritter Hornist der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker, 1971 dann erster Hornist bzw. Solohornist bis zu seinem Wechsel auf die dritte Hornstelle 1993 (Pensionierung 1.9.2008). Ab 1981 Lehrbeauftragter, seit 1987 bis zu seiner Emeritierung am 30.9.2012 o. Prof. an der Hochschule (jetzt Univ.) für Musik und darstellende Kunst Graz (Expositur Oberschützen/Bl). Zahlreiche Konzerte und Tonaufnahmen mit Kammermusik (Ensemble Wien-Berlin, Wiener Oktett, Philharmonia Hornquartett) und als Solist u. a. mit den Wiener Philharmonikern, mit denen er W. A. Mozarts vier Hornkonzerte unter der Leitung von K. Böhm auf Platte einspielte. Darüber hinaus machte er sich auch um die technische Weiterentwicklung des Wiener F-Horns verdient.
Ehrungen
- Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1985
Werke
Platteneinspielungen als Solist, mit dem Ensemble Wien-Berlin.
Literatur
- www.kug.ac.at (12/2019)
- www.wienerphilharmoniker.at (12/2019)
- https://de.wikipedia.org (12/2019)
Autorinnen
- Monika Kornberger
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
19.12.2019Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Monika Kornberger, Art. „Högner, Günter“ (19.12.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1a1 (abgerufen am )
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