Nach der Ausbildung in Wien debütierte er 1927 in Eger (Cheb/CZ) und gehörte 1927–32 dem Stadttheater in Teplitz-Schönau an, wechselte nach einem Jahr weiterer Ausbildung (nun als Bariton) nach Ulm/D (1932–34) und war 1934/35 in Oldenburg/D engagiert. Nach weiterem Studium bei J. v. Manowarda sang H. in Zürich, 1936/37 in Aachen/D (wo H. v. Karajan auf ihn aufmerksam wurde) und 1938/39 in Königsberg (Kaliningrad/RUS). 1939–44 und 1950/51 war H. Mitglied der Bayerischen Staatsoper in München, 1945–54 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper; anschließend wechselte er an die Volksoper Wien, an der er noch bis 1967 auftrat. H. konnte in den 1930er Jahren durch sein Mitwirken bei Tonfilmen große Popularität erreichen (u. a. Opernverfilmungen).
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Höfermayer, Walter“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d266 (abgerufen am )
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