Schulbesuch in Olmütz, Studium der Philosophie in Brünn sowie 1833–36 Jus an der Univ. Wien. Beschäftigte sich nebenbei mit Poesie und Musik. 1840–43 Redakteur des Komet in Leipzig/D, 1841 Gründung des Albums für Gesang (4 Jahrgänge erschienen). Ab 1843 im österreichischen Staatsdienst (Triest, Pisino [Pazin/HR]), ab 1850 in Wien. H. komponierte rund 100 Lieder und war Musikreferent der Wiener Zeitung.
Werke
Lieder (Myrthen); Balladen; Romanzen.
Schriften
- Gedichte, Balladen, Romanzen, poetische Schriften
- Gallerie lebender Tondichter. Biographisch-kritischer Beitrag 1836
- Frühlingsalbum. Lieder 1837
- Mozarts „Schauspieldirektor“. Musikalische Reminiszenzen 1859
Literatur
- ÖBL 2 (1959)
- Czeike 3 (1994)
- Wurzbach 8 (1862)
- Pazdirek 8 (1904–10)
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
24.4.2019Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Hirsch, Rudolf“ (24.4.2019), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d184 (abgerufen am )
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