1767 in Graz immatrikuliert und Sänger in einem Jesuitenspiel, wurde Beamter der Wiener Hofbuchhalterei, heiratete 1692 in Wien-Penzing die Witwe eines Gerichtsadvokaten. Widmete K. Joseph I. und Wilhelmine Amalie v. Braunschweig-Lüneburg anlässlich ihrer Vermählung 1699 die selbst gestochene und nach einem Solo-Präludium 10 Suiten für Laute, Violine und Bass enthaltende Sammlung Lauthen Concert. Daraus hat möglicherweise die betreffende neue Gattung ihren Namen bezogen (Lautenmusik).
Werke
NA Praeludium und Suite IX in DTÖ 50 (1918).
Literatur
- A. Koczirz in StMw 5 (1918)
- R. Flotzinger in Ch.-H. Mahling (Hg.), [Fs.] H. Federhofer 1988
- E. Hilscher in StMw 41 (1992)
Abbildungen
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Hinterleithner, Ferdinand Ignaz“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d178 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

