Debütierte 1942 in Brünn und wurde 1946 an die Wiener Staatsoper engagiert. Neben vielen kleineren Partien sang sie dort bis 1974 u. a. auch Dorabella (Così fan tutte), Cherubin (Figaros Hochzeit), Venus (Tannhäuser) und v. a. – besonders bei den Salzburger Festspielen – in modernen Opern (von Benjamin Britten, Frank Martin, Boris Blacher). Sie trat regelmäßig an der Volksoper Wien auf, gastierte an vielen europäischen Bühnen und war auch eine geschätzte Konzert- und Oratoriensängerin. H. war kurze Zeit mit H. Braun verheiratet, mit dem sie Duettabende veranstaltete.
Ehrungen
- Kammersängerin
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 222
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.10.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hermann (Braun), Dagmar“ (14.10.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00026785 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

