Sohn des jüdischen Großkaufmanns Adam Adalbert Hönig (1740–1811). Nach Übertritt zum Katholizismus wurde die Familie 1784 mit dem Prädikat „Edler v. H.“ in den erbländischen Adel und 1807 in den Ritterstand erhoben. Führte gemeinsam mit seinen Brüdern die Firma weiter, erwarb sich auch Verdienste um die Oesterreichische Nationalbank. H. war ein Förderer der Musik, veranstaltete in seinem Haus regelmäßig Konzerte – er spielte selbst auch Mandoline sowie Violoncello in Quartetten, wurde zu den besten Basssängern unter den Dilettanten gezählt – und gehörte zu den Freunden von W. A. Mozart. Unterstützer und Förderer der Gesellschaft der Musikfreunde.
Literatur
- Czeike 3 (1994)
- Wurzbach 8 (1862)
- BeethovenH 1926
- R. v. Perger/R. Hirschfeld, Die Geschichte der k. k. Gesellschaft der Musikfreunde 1912
- Jb. der Tonkunst von Wien und Prag 1796
- GerberNTL 1812–14
- https://weber-gesamtausgabe.de (6/2025)
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
4.6.2025Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Henikstein, Joseph (von)“ (4.6.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d122 (abgerufen am )
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