Helden von morgen

Castingshow nach einer Idee von Mischa Zickler, 2010/11 vom ORF produziert, Nachfolgeformat von Starmania

Die Auswahl der 14 Finalist/innen erfolgte durch eine Fachjury im Rahmen von Castings. In den Wochen rund um die zwölf Finalshows begleiteten jeweils zwei nationale oder internationale Musikstars (u. a. R. Fendrich, Ch. Stürmer, Katrina Leskanich, Kim Wilde, Marilyn Manson) die Kandidat/innen als Coaches und nahmen auch die Liedauswahl vor (jedoch konnten auch selbst geschriebene Lieder gesungen werden). Entscheidend für Weiterkommen oder Ausscheiden war ein Televoting (via Telefon/SMS), lediglich bei den ersten vier Finalshows hatte die Fachjury im Studio ein (beschränktes) Mitspracherecht (über den letzten Platz). Siegerin wurde Cornelia Mooswalder (* 2.8.1993 Leoben/St), die zwar unmittelbar darauf einen österreichischen Charterfolg landete, sich aber in weiterer Folge ihrer Ausbildung als Musicalsängerin widmete. Weitere Finalisten konnten noch während der Show vereinzelt Verkaufserfolge feiern, die größten 2010–15 Lukas Plöchl (* 28. April 1989 Freistadt/OÖ, 2. Platz) mit dem Hip-Hop-Duo Trackshittaz, das 2012 Österreich beim Song Contest vertrat, und Julian Heidrich (* 27.6.1991 Wien, 7. Platz) ab 2011 unter dem Pseudonym Julian le Play. H. v. m. kam über eine Staffel nicht hinaus.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

13.9.2018

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Helden von morgen“ (13.9.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0039e86d (abgerufen am )

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