Immatrikulierte 1649/50 an der Univ. Wien und ist erstmals 1666 in den Hofquartierprotokollen zu finden. 1657–62 war H. als Musiker an St. Michael in Wien angestellt, dann an der Kapelle der Kaiserinwitwe Eleonora Gonzaga (II)., an der er bis zu seinem Tod blieb; sein mit 8.7.1679 datiertes Testament ist das letzte nachweisbare biographische Datum. H. ist auf jeden Fall vor der Kaiserinwitwe verstorben, da er bei der Auflösung von deren Hofstaat (1686) nicht mehr genannt wird.
Literatur
- H. Seifert in M. Angerer et al. (Hg.), [Fs] O. Wessely 1982
- MGÖ 1 (1995)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Heimerich (Hainereich, Heimmerich, Heinrich, Stennerich, Stemmerich), Johann Christoph“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d0ef (abgerufen am )
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