Jugend und Ausbildung in Wien; ließ sich um 1783 in Bonn nieder, wo sie Gönnerin von Christian Gottlob Neefe und L. v. Beethoven wurde, der ihr 1791 die Klaviervariationen über Vincenzo Righinis Ariette Venni Amore (WoO 65) widmete. Später nahm sie ihren Aufenthalt in Wien, wo sie u. a. bei Opernaufführungen Righinis, Ch. W. Glucks und W. A. Mozarts, den sie über die Familie Jacquin kannte und dessen Akademien 1784 sie subskribierte, mitwirkte. F. X. Riegler und L. Kozeluch widmeten ihr Klaviersonaten. Verh. mit dem Offizier und Hofbeamten des Kurfürsten von Köln Clemens August Johann Nepomuk Graf H. und Schwägerin des mit Mozart befreundeten Eichstätter Domherrn August Clemens Ludwig Maria Graf H. (1754–87).
Ehrungen
- Sternkreuzordensdame 1775
Literatur
- GerberATL 1 (1790)
- GerberNTL 2 (1812)
- Dlabacz 1815
- Mendel-R. 5 (1875)
- Wurzbach 8 (1862)
- H. Ullrich in ÖMZ 15 (1960), 474, 17 (1962), 17
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
16.12.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Hatzfeld (geb. Zierotin), Anna Maria Hortense (Hortensia) Gräfin von“ (16.12.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00027707 (abgerufen am )
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