Studierte an der Wiener MAkad. 1946–52 Musiktheorie bei J. Marx (Reifeprüfung am 24.9.1952 mit der Note „2“), 1948–53 Klavier bei Eugenie Wild-Volek, danach bis 1955 bei L. Czaczkes, darüber hinaus bei R. Kattnigg 1950–52 Operette und Filmkomposition. Daneben 1951–53 Lehrer einer burgenländischen Msch., danach kaufmännischer Beruf. Ab 1962 als Musiker des Trios The Gamblers tätig, das zunächst in Bars und Etablissements in Deutschland, später v. a. in Hotels in Innsbruck, Wien und verschiedenen deutschen Städten engagiert war. Ab 1971 als Akkordeonist auch Auftritte als Wienerlied-Interpret, u. a. als Mitglied der Charmanten Wiener. 1983 beendete H. aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere als aktiver Musiker und arbeitete bis zu seiner Pensionierung 1988 als Lektor und Arrangeur für Wiener Musikverlage. Rundfunk- und Schallplattenproduktionen. H. komponierte zeitlebens für verschiedene Genres und Besetzungen, wobei Werke für Klavier dominieren. Stets der Tonalität verpflichtet, wollte er damit v. a. unterhalten. Zuletzt wandte er sich der Messkomposition zu, seine beiden Messen blieben jedoch unaufgeführt.
Werke
Knapp 150 Kompositionen, v. a. Unterhaltungsmusik (Melancholie, Early Afternoon, U-Bahn Melodie, Happy with you); Wienerlieder; Klavier- und Kammermusik; 2 Messen.
Literatur
- Lang 1986
- http://www.hassek.at/ (8/2017)
- https://de.wikipedia.org (8/2017)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (3/2017)
Autorinnen
- Barbara Boisits
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
5.10.2017Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Monika Kornberger, Art. „Hassek, Theodor“ (5.10.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d0a6 (abgerufen am )
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