1949–55 Studium an der Kent State Univ./Ohio und der Yale School of Music (Klavier, Musiktheorie, Geschichte, Literatur, Gesang). Kam 1956 zum privaten Studium bei H. E. Apostel (Komposition, bis 1958 und 1960–62) nach Wien, wo er sein weiteres Leben verbrachte. Neben seiner Tätigkeit als Komponist arbeitete er 1960–74 als Übersetzer und Korrespondent der London Times, 1974–91 als Sprecher und Redakteur bei Radio Österreich International (ORF) und war dann bis zu seinem Tod freiberuflich als Komponist tätig. 1986 gründete H. das Ensemble Wiener Collage (gemeinsam mit R. Staar und E. Freitag). H. ging in seinen Werken von der Zwölftontechnik Apostels aus, vermischte diese jedoch mit Elementen des Jazz; thematische Arbeit und Variantentechnik zählten zu den Grundprinzipien seiner Arbeitsweise.
Ehrungen
- Ditson Fellowship der Yale School of Music 1955
- Preis der Stadt Wien (Kategorie Musik) 1999
- Ehrenmitglied des Österreichischen Komponistenbundes.
Werke
Opernsketches (Barbershopera; Ein Mädchen, ein junger Mann, ein Autobusbahnhof), Chorwerke, Lieder; 2 Symphonien, Kammermusik (s. Tbsp.).
Literatur
- Personenlex. Öst. 2001
- MaÖ 1997
- Goertz 1994
- Wr. Ztg. 26.4.2000
Hörbeispiele
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Hartzell, Eugene“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d097 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

