Hartl, Bruno

* 16.3.1963 Wien, † 10.8.2023 Wien?

Pauker und Komponist

Seit seiner frühesten Jugend von Musik umgeben, erhielt er seine Ausbildung 1972–75 bei den Wiener Sängerknaben (Solist) und ab 1976 an der MHsch. Wien (Schlagzeug, Klavier, Trompete und Komposition). 1980 erstes Engagement im Mozarteum-Orchester Salzburg, 1984 Wechsel zu den Wiener Philharmonikern (auch Tätigkeit bei anderen Orchestern). H. arbeitete an einer 4-bändigen Paukenschule (2 Bde. erschienen) und unterrichtete bei diversen Festivals und Orchestern. In seinen bislang (2002) 25 Werken stehen Percussion und Schlagwerk im Vordergrund (1995 Komponistenporträt im Musikverein).

Ehrungen

  • 1. Preis des Komponistenförderungsprojektes des BMUK 1992

Werke

Asterix und der Kampf der Häuptlinge (Oper); Pisces (für Jugendorch.); mehrere Symphonische Dichtungen; Konzert f. Schlagzeug u. Orch., Xylophonkonzert; 3 Sonaten f. Pauken u. Klav.; Flötenquintett (Die Rache der Fledermaus); Schlagzeugarrangements (u. a. Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps, Aram Chatchaturjan: Spartacus).

Literatur

  • Mitt. MICA
  • Goertz 1994
  • pers. Mitt
  • Mitt. Künstlerisches Betriebsbüro der Wiener Philharmoniker (8/2026)

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Hartl, Bruno“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d091 (abgerufen am )

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