Seit seiner frühesten Jugend von Musik umgeben, erhielt er seine Ausbildung 1972–75 bei den Wiener Sängerknaben (Solist) und ab 1976 an der MHsch. Wien (Schlagzeug, Klavier, Trompete und Komposition). 1980 erstes Engagement im Mozarteum-Orchester Salzburg, 1984 Wechsel zu den Wiener Philharmonikern (auch Tätigkeit bei anderen Orchestern). H. arbeitete an einer 4-bändigen Paukenschule (2 Bde. erschienen) und unterrichtete bei diversen Festivals und Orchestern. In seinen bislang (2002) 25 Werken stehen Percussion und Schlagwerk im Vordergrund (1995 Komponistenporträt im Musikverein).
Ehrungen
- 1. Preis des Komponistenförderungsprojektes des BMUK 1992
Werke
Asterix und der Kampf der Häuptlinge (Oper); Pisces (für Jugendorch.); mehrere Symphonische Dichtungen; Konzert f. Schlagzeug u. Orch., Xylophonkonzert; 3 Sonaten f. Pauken u. Klav.; Flötenquintett (Die Rache der Fledermaus); Schlagzeugarrangements (u. a. Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps, Aram Chatchaturjan: Spartacus).
Literatur
- Mitt. MICA
- Goertz 1994
- pers. Mitt
- Mitt. Künstlerisches Betriebsbüro der Wiener Philharmoniker (8/2026)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Hartl, Bruno“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d091 (abgerufen am )
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