Harrow, Peter

* 13.5.1960 New York/USA

Komponist, Musiktherapeut und Lehrer

Ausgebildet am Berkely College of Music in Boston/USA (1978–80), der San Francisco State Univ. bzw. dem dortigen Konservatorium (1981/82) und an der MHsch. Graz (1986–88) bzw. privat bei Hugo Norden (1979–85) und Alain Naudé (1981–83). Mit 15 Jahren als Moderator beim Radiosender KZSU der Stanford University, CA/USA, danach als Musiktherapeut und Musikerzieher in San José/USA und Palo Alto/USA tätig. 1979–81 Arrangeur, Pianist und Perkussionist beim Ensemble Corpo Santo in San Francisco/USA. 1983/84 Tutor für Kontrapunkt an der Harvard Univ. Ab 1986 Musiktherapeut am Beratungszentrum Graz sowie ab 1989 Lehrbeauftragter am Institut für Jazzforschung an der MUniv. Graz (seit 1990 Assistent). H. hat sich immer stärker von seinem ursprünglichen Instrument Klavier über Musiktherapie der Komposition zugewandt: Bereits seit Beginn seiner Studienzeit ist H. in diversen Jazz-Formationen tätig gewesen und hat zahlreiche Arrangements geschrieben. Seit Mitte der 1980er Jahre hat sich H. zunehmend der afroasiatischen und jiddischen Musik zugewandt. 1995 gestaltete H. die erste Homepage für seine Band. Nach und nach widmete er sich verstärkt dem Webdesign. Er zog zurück in die San Francisco Bay Area und arbeitet aktuell (2011) als Webdesigner.

Ehrungen

  • Kritikerpreis der National Guild of Piano Teachers Association (USA) für Kl. 1972–74
  • Finalist des ASCAP Kompositionswettbewerbes USA 1987 u. 1988
  • zahlreiche Stipendien
  • mehrere Förderungen für Forschung und Aufführung jiddischer Musik

Werke

Der wilde Mann (Kinderoper); Vokalwerke (Oculus non vidit, Pied Beauty, Hopkins Songs, Three Negro Spirituals, Tenebrae); Kammermusikwerke.

Literatur

Autor:innen

  • Georg Demcisin
  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

9.5.2012

Empfohlene Zitierweise

Georg Demcisin, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Harrow, Peter“ (9.5.2012), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002ed49 (abgerufen am )

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