Zählt zu den bedeutendsten Schülern W. Tomascheks (Komposition und Klavier) und zu den ausgeprägtesten Musikern Böhmens um die Mitte des 19. Jh.s. H. war wegen einer schon früh aufgetretenen Krankheit nicht als Musiker, sondern als Bankbeamter in Prag tätig. Als Komponist von technisch vollkommenen Klavierstücken wurde er Fr. Chopin an die Seite gestellt.
Werke
op. 1–36, überwiegend Klavierwerke; Ave Maria für gemischten Chor.
Literatur
- NGroveD 11 (2001)
- MGG 5 (1956) [WV]
- ÖBL 2 (1959)
- R. Quoika, Die Musik der Deutschen in Böhmen und Mähren 1956
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
22.5.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hampel, Hans“ (22.5.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002acc0 (abgerufen am )
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