Begann erst nach dem Ersten Weltkrieg ein Gesangsstudium und debütierte 1925 als lyrischer Bariton in Köln, ging 1927 an die von Otto Klemperer geleitete Kroll-Oper nach Berlin und war 1929–35 Mitglied der Wiener Staatsoper, trat schon seit 1927 bei den Bayreuther, 1929–34 auch bei den Salzburger Festspielen (als Don Giovanni, Figaro in Figaros Hochzeit, Guglielmo, Papageno, in Oberon und Fidelio) auf. Nach 1935 sang er wieder in Berlin. Zu seinem Repertoire zählten u. a. auch die vier „dämonischen“ Baritonrollen in Hoffmanns Erzählungen, Rigoletto wie auch Partien in Opern von E. Krenek, J. Bittner und P. A. Klenau.
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- Czeike 3 (1994)
- Kosch 1 (1953)
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 144
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hammes, Karl“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d061 (abgerufen am )
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