Als solcher begann H. nach dem Ersten Weltkrieg mit Operetteneinaktern in der Hölle und schrieb in der Folge Operetten sowie zahlreiche Schlager und Wienerlieder. Um 1921 gründete er den Pierrot-Verlag in Wien, 1923 war er Direktor des Berliner Thaliatheaters. 1924 emigrierte H. nach New York/USA, wo er zunächst für den Broadway schrieb. Ab 1927 etablierte er sich als erfolgreicher Filmkomponist und schuf die Musik für über 200 Filme, mit Summer Storm und The Man Who Walked Alone gelangen ihm zwei Oscar-Nominierungen.
Werke
Operetten (Pst! Herr Ober [T: W. Sterk], Dienstmann Nr. 16 [T: B. Hardt-Warden und Otto Hein], Der keusche Silvanus [T: F. Löhner], Der schwarze Pierrot [T: F. Löhner]); Revue Der Herr der Welt [T: F. Löhner]; Schlager (Kinder, im Frühling da zahlt ma kan Zins [T: B. Hardt-Warden], Dada [T: F. Löhner], Bleib bei mir [T: Kurt Robitschek], Laufe keiner Frau nach [T: A. Rebner]); Wienerlieder (Das Lied vom Riesenrad [T: F. Löhner]); Filmmusik.
Literatur
- www.findagrave.com (1/2012)
- G. Wacks in M.-Th. Arnbom/G. Wacks (Hg.), Das Theater und Kabarett „Die Hölle“ 2010
- Stieger II/2 (1977)
- eigene Recherchen
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
7.2.2012Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Hajos, Karl (Karoly)“ (7.2.2012), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002aebe9 (abgerufen am )
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